Geschichte des DRA
Wie alles begann
Winter 1991
Organisiert vom Berliner „Tagesspiegel“, beginnt eine Spendenkampagne, um Aufmerksamkeit auf die Sozialprobleme Russlands zu ziehen. Im Winter 1992/93 wird durch einen ersten Projektentwurf und die gesammelten Spenden das Fundament für den Verein „Deutsch- Russischer Austausch e.V.“ gelegt.
In Berlin wird der Verein als „Deutsch- Russischer Austausch e.V.“ eingetragen.
Oktober 1992
Der DRA eröffnet sein Büro in Petersburg auf dem Newskij Prospekt 104, gemeinsam mit vier Nicht-Regierungs-Beratern, darunter Vertreter der Menschenrechtsorganistation Memorial, der Hilfsorganisation für Obdachlose „Nochlezhka“ und einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten und Suchtkranke.
November 1992
14 Journalisten aus Sankt- Petersburg fahren mit Hilfe vom DRA und der Regierung der Stadt Hamburg das erste Mal für ein 4-monatiges Praktikum an verschiedenen hamburger Zeitungen nach Deutschland.
Das Austauschprogramm für Journalisten wird jährlich bis 2001 in verschiedenen Städten fortgeführt.
Herbst 1993
Veröffentlichung der ersten Programmbroschüre. Mit ihrem Titel „Hilfe macht unabhängig“ wird das Motto des Vereins besiegelt. In den folgenden Jahren wird die Unterstützung von russischen Nicht-Regierungs-Organisationen (NGO) zum wichtigsten Schwerpunkt der Arbeit des DRA.
Anfang 1994
Unter Zusammenarbeit mit der Russisch- Orthodoxen Kirche eröffnen der DRA und die Diakonie der evangelischen Kirche Deutschlands in Wolgograd ein Obdachlosenasyl. Die Zweigstelle des DRA in Wolgograd wird künftig zum wichtigsten Bindeglied für lokale NGOs. Später werden weitere Zentren für NGOs in Novosibirsk, Irkutsk und Perm eröffnet.
18.11.1994
Der DRA wird in Sankt- Petersburg unter dem Namen "Русско-Немецкий обмен" ins Register eingetragen.
November 1995
Zusammen mit einigen anderen NGO Partnerorganisationen eröffnet der Deutsch- Russische Austausch ein neues Büro in der M. Konjushennaja. Bei der Eröffnung der Bibliothek, bei der mehr als 10 Journalisten anwesend sind, wird ein großer Schwerpunkt auf soziale und menschenrechtliche Literatur gelegt.
Mai 1996
Die erste Ausgabe des Magazins „Biene“ wird herausgegeben. Die Zeitschrift erscheint einmal monatlich und publiziert die Aktivitäten im gemeinnützigen Bereich Petersburgs.
1996/97
Eintreten grundlegender Veränderungen: Die Zentren von NGOs in Sankt Petersburg und Sibirien werden unabhängig und können fortan selbstständig arbeiten.
Der peterburgische "Русско-немецкий обмен" wird umbenannt zum „Zentrum für NGO- Entwicklung“ und existiert bis zur Neugründung im Jahre 1999 rechtlich nicht mehr als NRO.
18.4.1998
Für seine besonderen Leistungen wird der NRO mit der „Theodor-Heuss-Medaille“ ausgezeichnet.
Februar 1999
Mit Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung gründet der DRA die „Europäische Freiwilligenagentur“. Bis Winter 2005 verzeichnet der Verein mehr als 500 Jugendliche, die über den Freiwilligenaustausch in Deutschland und Russland waren.
11.10.1999
Der DRA wird in Sankt Petersburg als "Немецко-Русский обмен" neu registriert.
Januar 2002
Der DRA zieht in das neue Büro am Ligovskij Prospekt um. Gemeinsam mit dem Zentrum für NGO-Entwicklung, „Гражданским контролем" und dem Zentrum für unabhängige Sozialforschung entwickelt sich das Vereinsbüro bis zum heutigen Tag zu einem wichtigen Zentrum für das nichtkommerzielle Leben in der Stadt.
Oktober 2002
Beginn des zweijährigen Projekts mit Unterstützung der Europäischen Kommission: „Toleranz und Verbesserung der interethischen Beziehungen in Russland“.
September 2004
Beginn des Projekts „Unterricht der Geschichte und Menschenrechte“. Ein Fortbildungsprojekt für Lehrer im Bereich der Menschenrechte.
März 2005
Neuer Wind: gemeinsam mit der Partnerorganisation „AFS Interkulturelle Begegnung“ aus Hamburg startet das Projekt Schüleraustausch zwischen Russland und Deutschland.
Juni 2005
"REmigration 2005": Das Kulturfestival bringt über 40 junge Künstler, Musiker und Maler aus Deutschland, Russland und den Niederlanden zusammen.
Februar 2009
Schaffung der Koalition "XenophobiaNet" (auf Deutsch: "KeineXenophobie"), Vereinigung von LGBT-Aktivisten, Anarchisten, Menschenrechtsaktivisten und andere zivilgesellschaftlich aktive Organisationen und Personen.
April 2009
Deutsche Woche in St. Petersburg
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Ausstellung von Fotos der Studierenden der Fotokorrespondentenfakultät zum Thema "Jugendsubkulturen"
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Diskussion mit deutschen und russischen Experten
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Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen einer grünen Wirtschaft in Russland und Deutschland
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Ökoparty für Jugendliche unter dem Motto "Komm akklimatisieren wir uns"
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Präsentation des Schüleraustausches mit dem Thema "Komm tauschen wir Familien..."
April 2010
Start des einjährigen Geschichtsprojekts „Meine persönliche Erinnerungskarte“ zum Leben in einem totalitären Regime
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